Heilpädagogik

Mit meiner heilpädagogischen Arbeit möchte ich mich an besorgte Eltern wenden, deren Kinder oder auch Jugendliche „aus dem Rahmen fallen“, weil sie nicht den genormten Entwicklungsstandards entsprechen (z.B. im motorischen Bereich) oder ihr Verhalten vom Umfeld als auffällig beurteilt wird (z.B. Verweigerung von Anforderungen).Wenn sich das Individuelle des Kindes oder Jugendlichen durch erschwerte Bedingungen nicht offenbaren kann, drückt es sich durch Hilferufe bzw. Symptome aus, die sich beispielsweise wie folgt äußern können:

  • Angst, Panikzustände, Unruhe
  • aggressives Verhalten
  • Lernschwierigkeiten, Lernunlust, Schulverweigerung
  • extreme Zurückgezogenheit oder Extrovertiertheit
  • Sprachauffälligkeiten, Sprachverweigerungen
  • Schwierigkeiten im sozial-emotionalen Bereich
  • Auffälligkeiten im motorischen Bereich
  • Schlaf-, Essstörungen
  • Einnässen oder Einkoten

Im EntfaltungsZeitRaum möchte ich den Kindern und Jugendlichen eine geschützte und entspannte Umgebung bieten, in der sie sich nach ihrem eigenen Tempo, nach ihren eigenen Bedürfnissen entfalten können. Meine Arbeit basiert auf der Grundlage der anthroposophischen Menschenkunde und der natürlichen Sinnes- und Bewegungsentfaltung nach E. Hengstenberg. Ich orientiere mich an den Entwicklungsthemen und den vorhandenen Ressourcen und bereite dementsprechend Angebote vor. Das Kind oder der Jugendliche kann sich intuitiv und aus eigener Initiative ein Angebot auswählen und sich somit seinem nächsten anstehenden Entwicklungsschritt widmen. Durch eigenständiges Handeln lernen sie die Prinzipien der Selbstwirksamkeit und Selbstregulation kennen, alte Verhaltensmuster können durch neue ersetzt werden.

Die Anbahnung einer vertrauensvollen Beziehung zum Kind oder Jugendlichen sehe ich als eine wesentliche Grundlage meiner Arbeit. Wertschätzend und innerlich von den Fragen bewegt: Wer bist Du? Woher kommst Du? Wohin gehst Du? möchte ich ihnen begegnen und sie liebevoll begleiten.

Mit meinem begleitenden, unterstützenden Angebot möchte ich dazu beitragen, dass sich die Familiensituation entspannt, sich insbesondere die Situation des Kindes oder Jugendlichen verbessert, indem sich ein gemeinsames Verständnis für das Besondere des Einzelnen entwickelt. Den Einbezug des unmittelbaren Umfeldes wie Kindergarten, Schule halte ich für diese Arbeit für wesentlich und sinnvoll.